Filmrezension: The Outrun The Outrun: Vom Drang, im Sturm nüchtern zu werden Rona lässt nichts aus und ist am Tiefpunkt angelangt. Sie hat die Kontrolle über den Alkohol längst verloren. Selbst die letzten Schlucke in Gläsern, die andere Gäste im Pub stehen lassen, kann sie nicht ignorieren. Die Folgen sind erschreckend: wüste Beschimpfungen, Blackouts, blaue Flecken, Sex mit Männern, die sie gerade kennengelernt hat. Wenn man überhaupt von "kennenlernen" sprechen kann. Sie schwört sich immer wieder Besserung. Doch sobald der Abend naht, wird der Drang zu trinken übermächtig. Süchtige kennen dieses verzweifelte Muster nur zu gut. Ich gehörte auch dazu. Nach einem besonders einschneidenden schrecklichen Ereignis erkennt Rona, dass es so nicht weitergehen kann. Sie begibt sich in den Entzug und kehrt anschließend von London in ihren Heimatort zurück, eine der schottischen Orkney-Inseln. Für Städter wie mich eher eine dröge, spröde nicht besonders sympathische und ...